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Filmtitel
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Kategorie
Gesehen wann / mein Kommentar zum Film
Der König von Narnia
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Abenteuer-/Phantasie-Film
25.12.2005 - In diesen Film ging ich mehr oder weniger unbelastet an diesem
Weihnachtsfeiertag, ich hatte ohnehin nichts besseres vor. Mit anderen
Worten: Ich erwartete nur nette Unterhaltung, die ich dann auch prompt
bekam. Das klingt negativer als es ist, denn ich fand den Film gut ge-
macht, die Figuren sind bestens animiert (ILM läßt grüßen) und die Ge-
schichte ist nicht platt und besticht mit seinen Landschaften und Fi-
guren.
Daß das ganze einem Buch entlehnt ist, wußte ich vorher nicht, mitunter
war's besser, daß ich es nicht vorher gelesen habe, sonst hätten meine
Charaktere deutlich anders ausgesehen als die im Film, das kennt man ja.
Doch ich schweife ab. Neben der angenehmen Kritik an Handlung, Effekte
und größtenteils auch an den Darstellern gibt es aber auch negative Dinge
für meinen Geschmack, das ist beispielsweise die Heroik, die teilweise
schlicht übertrieben ist. Desweiteren finde ich, daß die Wandlung der
Kinder etwas schnell geschieht und die vier in ein doch manchmal merk-
würdigem Licht erscheinen läßt. Ihre Reaktionen waren manchmal etwas
realitätsfremd, was ich von Figuren, die eigentlich aus der echten Welt
stammen, so nicht erwartet habe. Innerlich habe ich an manchen Stellen
schon aufgestöhnt, doch vielleicht sind solche Dialoge in den Staaten
gerne gehört. Ich hätte die Geschichte gerne mal von jemand anderem inter-
pretiert gesehen, das wäre gewiß interessant. Es ist aber unwahrschein-
lich, daß Disney die Rechte an dem Streifen abgibt ;)
Wie auch immer, insgesamt ein Film, den man sich auch gut mit jungen
Menschen ansehen kann, ab 12 sollte er verträglich sein, darunter wohl
eher nicht, dafür sind die Handlungen doch zu dramatisch und die Situa-
tionen im Kampf zu unverblümt. Ein empfehlenswerter Streifen für die
ganze Familie.
Filmtitel
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Kategorie
Gesehen wann / mein Kommentar zum Film
Dungeon's & Dragons
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Phantasie-/Abenteuerfilm
17.04.2001 - Viele haben eine ganze Zeit darauf gewartet, daß wieder einmal ein Film
in's Kino kommt, der das Gemüt verzaubert und den Zuschauer in eine fremde,
spannende Welt entführt.
Auch meine Wenigkeit hat den Vorfilm gesehen und war sofort Feuer und Flamme.
Sogleich (zwei Tage später) machte ich mich auf den Weg ins Filmtheater
und wunderte mich ein wenig, daß sich nur etwa 30 Personen in dem Zuschauer-
raum räkelten.
Doch das wunderte mich im Grunde nur wenig, denn Sendungen im Privatfernsehen,
allen voran die Sendung mit den beiden 'B' als Initialen beweisen immer wieder,
daß die Leute ohnehin in Sachen Geschmack und Niveau einiges nachzuholen
haben.
Anfangs ließ sich der Film recht gut an, versprach viel durch Effekte, die
vor allem um die Magier plaziert waren, daß hier viel Aufwand getrieben
wurde, der dem Zuschauer ein einmaliges Erlebnis bescheren sollte. Je weiter aber
der Film voranschritt, desto klarer wurde, daß die Geschichte hier sehr
flach und wie am Schnürchen verlaufen wird und keine echten Über-
raschungen vorkommen.
In der Tat ging ich aus dem Kino und dachte noch bei mir, daß dieses nicht
einmal an Willow herangekommen ist, obwohl im Grunde einiges aus dem ganzen
hätte gemacht werden können.
Ich kenne das gleichnamige Rechner-Spiel zwar nicht, doch wenn das auch so geradeaus
verläuft, ist es keine DM 20,- wert.
Was dem überzeugend durchschnittlichen Filmgenuß recht stimmig beiseite
stand, war die wenig ansprechende Auswahl an Darstellern. Die einzigen Darsteller,
die halbwegs glaubwürdig und mit Witz ihre Rolle verkörperten, waren die
beiden Helden des Filmes, welche als gewöhnliche Diebe in die Geschichte ge-
rieten, als sie in der Magierschule einbrachen, um Ruhm in der Gilde der Diebe zu
ernten.
Die nachgemachte 'kindliche Kaiserin' sowie der böse Magier sowie dessen
rechte Hand mit der Glatze konnten keineswegs überzeugen und bräuchten
wohl noch etwas Nachhilfe, wenn es um Charakter-Rollen geht.

Wenn ich ein Fazit bilden sollte, so will mir nicht recht einfallen, wo ich den
Film ansiedeln soll. Selbst die uralten Schinken Krull und Der dunkle
Kristall
waren spannender und fesselnder.
Sollten Sie an einem langweiligen Abend nichts besseres zu tun haben und es ist
gerade Kino-Tag im Film-Theater nebenan, so ist dieser Film sicherlich eine Mög-
lichkeit, etwa 107 Minuten totzuschlagen, doch es lohnt sich nicht, an einem
normalen Tag im Kino für diesen Streifen die gewöhnlichen Kinopreise
zu bezahlen.
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© M. Hahn, letzte Änderung: 25.02.2002